Notfallseelsorge
Hilfe im Moment des Ausnahmezustands
Brandenburg an der Havel erlebt in diesen eh schon heißen Tagen, was es heißt, wenn ein Moment das Leben schlagartig verändert: Explosion, Großbrand, Evakuierungen und Verletzte in der Otto-Sidow-Straße. Todesfälle auf der A2, gesperrte Straßen, überforderte Angehörige und Einsatzkräfte am Limit. Mitten in solchen Ausnahmesituationen gibt es Menschen, die nicht mit Blaulicht, nicht mit Schläuchen und nicht mit Absperrbändern kommen, sondern mit etwas, das in solchen Momenten ebenso unverzichtbar ist: menschlicher Nähe, Ruhe und Halt. Eine von ihnen ist Sina Wienarick aus Marzahne. Sie ist stellvertretende Teamleiterin der Notfallseelsorge in Brandenburg an der Havel und beschreibt ihr Ehrenamt nicht als Aufgabe, sondern als Haltung: da sein, zuhören, aushalten, mittragen. Wer mit ihr spricht, merkt schnell, dass hier ein Mensch am Werk ist, der genau weiß, wie zerbrechlich ein Leben sein kann. Das ausführliche Interview können Sie auf meetingpoint lesen.
